

Gymnasium Draschestraße
Vienna Bilingual Schooling
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Informationen "Schweinegrippe"
Aktuelle Informationen vom 5. November 2009
Allgemeine Präventionsmaßnahmen sind:
- Regelmäßiges Händewaschen mit Seife und warmem Wasser.
- Berühren von Augen, Nase oder Mund mit ungewaschenen Händen vermeiden.
- Händeschütteln oder Begrüßungsküsse während der Grippezeit einschränken.
- Ein gesundheitsbewusster Lebensstil (Ernährung, Bewegung, Erholung) wirkt sich positiv auf das Immunsystem aus und kann damit die körpereigene Abwehr erhöhen.
- Häufig stoßweises Lüften der Räume (Klassenzimmer!!!) vermindert Virusmenge in der Luft.
Grundsätzliches:
- Andere Personen nicht anhusten und anniesen.
- Beim Niesen und Husten auf Hygiene achten: Papiertaschentücher vorhalten oder, falls nicht anders möglich, in den Ärmel niesen oder husten.
- Verwenden von Einmaltaschentüchern und sofortige hygienische Entsorgung in einem Plastiksackerl/Müllsack.
- Regelmäßiges gründliches Händewaschen oder Desinfizieren.
- Bei der Pflege von Erkrankten besonders auf Hygienemaßnahmen achten.
Impfempfehlung:
Ab 9.November wird die Impfung für Angehörige sogenannter Risikogruppen empfohlen.
Nach den Erfahrungen der letzten Tage mit der guten Impfstoffverträglichkeit und in Anbetracht der hohen Infektiosität des Erregers (hohe Erkrankungswahrscheinlichkeit nach Kontakt) kann diese Impfung aber jedem empfohlen werden, der sich vor Erkrankung schützen will, auch wenn er keiner Risikogruppe angehört.
Von H1N1 besonders gefährdet sind: Kinder unter zwei Jahren, Personen mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Stoffwechselerkrankungen oder chronischen Lungenerkrankungen, außerdem Schwangere ab der 15. SS-Woche.
Vor allem Jüngere, Gesunde sind infektionsanfällig.
Ältere Menschen scheinen aus bisher nicht geklärten Gründen weniger gefährdet zu sein. Besonders schwerwiegende H1N1-Infektionen hat es bisher vereinzelt unter jüngeren, an sich gesunden Menschen gegeben.
Zwei Teilimpfungen
Ab 9. November können sich alle Impfwilligen in den speziellen Impfzentren gegen H1N1 impfen lassen, bis Jahresende sollte Impfstoff für etwa 1,2 Millionen Menschen vorhanden sein. Geimpft wird in zwei Teilimpfungen, die jeweils 4,90 Euro kosten.
Hier finden Sie die Adressen der Wiener Impfzentren.
Wenige Nebenwirkungen
Der in Österreich verwendete Impfstoff „Celvapan“ wird als besonders nebenwirkungsarm beschrieben. Nach bisherigen Erfahrungen treten bei etwa 10 Prozent der Impfungen geringe Schmerzen oder Rötungen an der Impfstelle, manchmal Kopfschmerzen und sehr selten auch Fieber auf.
Letzte Informationen zu H1N1 von der Stadt Wien
Hier finden Sie die letzten Informationen des Gesundheitsdienstes der Stadt Wien vom 5.11.2009.
Für weitere Informationen steht Inhnen unsere Schulärztin, Frau MR Dr. Maria Müllner - gerne zur Verfügung!
Informationen vom September 2009
Epidemiologie und Verlauf
Bisher sind in Österreich 374 Fälle (Wien 100 Fälle) bestätigt worden, hauptsächlich Urlaubsheimkehrer aus Mexiko, USA, UK und Mallorca. Der Verlauf der Erkrankung ist durchwegs mild (ohne Tamiflu 5,5 Tage, mit Tamiflu 4-5 Tage), es gab in Österreich noch keine Todesfälle (Mortalität ist 0,1-0,2%, betrifft in erster Linie RisikopatientInnen).
Erkrankte Personen sollen 1 Woche zu Hause bleiben.
Eine Quarantäne von nicht erkrankten Angehörigen ist nicht notwendig, da die Keime erst bei Ausbruch der Erkrankung ausgeschieden werden..
Eine vorbeugende Einnahme von antiviralen Medikamenten ist nicht notwendig.
Derzeit ist in Österreich keine lokale epidemische Ausbreitung, es wird aber in der nächsten Zeit damit gerechnet. Die Erkrankung verläuft etwas milder als eine normale saisonale Influenza.
Im Gegensatz zu dieser erkranken jüngere Menschen (Gipfel um 25 Jahre) häufiger, Personen über 65 Jahre aber sehr selten an A/H1N1.
Bei Krankheitszeichen (Fieber, Husten, Gelenks-Muskelschmerzen, Abgeschlagenheit, Atemnot, Durchfall, Erbrechen) zu Hause bleiben!
Hygienemaßnahmen
Händewaschen mit Seife reduziert Infektionsrisiko um mehr als 50%, keine Stückseife verwenden!
Optimales Händewaschen:
- Seifenentnahme aus einem Seifenspender
- Waschen unter laufendem (Warm)wasser
- Direkt anschließend mit Einmalhandtuch trocknen
- Wasserhahn mit dem Einmalhandtuch schließen.
Sonstige Händedesinfektionsmittel bringen keinen zusätzlichen Nutzen!
Papiertaschentücher 1x verwenden, nicht herumliegen lassen.
In den Ärmel oder Taschentuch, nicht in die Hand husten oder niesen.
Zu beachten:Türschnallen sind Drehscheiben für Krankheitserreger.
Hände schütteln vermeiden!
Impfstrategie
Ein Impfstoff kommt frühestens Ende September; es gibt ihn aber nicht als Einzeldosis sondern er wird nur an spezielle Impfstellen ausgeliefert. Der Impfstoff ist nur für medizinisches Personal zur Vermeidung der Übertragung an Kranke und für Risikopersonen (z.B. chronisch Kranke) vorgesehen. Schutz ist damit nur vor dem A/H1N1-Influenza Erreger gegeben, nicht vor der „normalen“ zu erwartenden saisonalen Influenza, für die es den Impfstoff bereits gibt.
Weiterführende Informationen
Basisempfehlung des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur
Hotline AGES (Bundesagentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit, Tel. 050555-55555)