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Netzwerk-Topologie

 

ELKO: http://www.elektronik-kompendium.de/sites/net/0503281.htm gibt einen einfachen Überblick

Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Topologie_(Netzwerk) geht sehr ins Detail


Bus-Topologie

Die Bus-Topologie ist die einfachste und in der Vergangenheit am häufigsten verwendete Struktur für die Verkabelung. Hier gibt es keine Zentrale, die Verbindung aller Geräte erfolgt über eine gemeinsame Hauptkommunikationsleitung (Backbone). Die einzelnen Stationen verstärken die Signale bei dieser Topologie nicht, dadurch kommt es zu einer Dämpfung und Abschwächung. Die Länge der Bus-Topologie ist somit auf ca. 185 Meter begrenzt. Durch den Einsatz von Repeatern kann sie jedoch verlängert werden. An den beiden Kabelenden benötigen Bus-Netze einen Abschlusswiderstand, damit keine Echos auftreten, die zu Empfangsfehlern führen.

In einem Bus-Netzwerk beobachtet jede Station die Aktivitäten auf der Leitung. Nachrichten werden von allen Stationen erkannt, aber nur von den Stationen angenommen, für die eine Nachricht bestimmt ist. Zu einem Zeitpunkt kann immer nur eine Nachricht über den Bus transportiert werden. Daher hängt die Leistung des Netzwerks davon ab, wie viele Geräte angeschlossen sind und in welchem Umfang die angeschlossenen Rechner das Netzwerk nutzen. Falls ein Rechner ausfällt, kann er zwar nicht mehr mit dem Netzwerk kommunizieren, die Funktionsfähigkeit des Netzwerks wird jedoch nicht beeinträchtigt. Die Unterbrechung des Kabels an einer Stelle führt jedoch zur Unterbrechung des gesamten Netzbetriebs.


Ring-Topologie

Bei einem Netzwerk mit Ring-Topologie sind die Geräte über eine einzige – vorstellbar als ringförmig verlaufende – Leitung gleichberechtigt miteinander verbunden. Es gibt keinen zentralen Rechner. Jedes Gerät verfügt über einen eigenen Netzanschluss und ist über diesen mit seinem linken und rechten Nachbarn verbunden.

Die Übertragung der Informationen erfolgt immer in einer Richtung von Station zu Station. Jede Station untersucht bei einer empfangenen Nachricht die darin enthaltene Zieladresse und nimmt die Nachricht entgegen, wenn diese Adresse mit der eigenen übereinstimmt. Andernfalls regeneriert sie das Signal und leitet die Nachricht, wie ein Repeater, zur nächsten Station im Ring weiter. Der Ausfall eines Computers hat bei der Ringstruktur also Einfluss auf das gesamte Netzwerk.


Stern-Topologie

Diese Form der Netzwerke ist die am weitesten verbreitete Topologie. Die Computer sind mittels Kabel sternförmig an ein Gerät gebunden, das die Weiterleitung des Netzwerkverkehrs übernimmt.

In der heutigen Zeit ist diese Form der Vernetzung die am weitesten verbreitete.

Folgende Geräte kommen hierbei zum Einsatz:

Hubs (Verteiler), Switches oder Router. Diese Geräte unterscheiden sich vor allem darin, wie sie den Verkehr weiterleiten. So schicken Hubs die ankommenden Datenpakete an jeden Anschluss im Gerät, wohingegen Switches genau wissen, hinter welchem Anschluss welcher Host hängt und die Datenpakete entsprechend abliefern. Normalerweise sind die Geräte, die an Hubs bzw. Switches hängen, immer im selben Netzwerksegment.

Router haben den Vorteil, dass diese hoch konfigurierbar sind und den Netzwerkverkehr auch zwischen verschiedenen Netzwerksegmenten weiterleiten können.

In der heutigen Zeit ist diese Form der Vernetzung die am weitesten verbreitete. (Derzeitige) Geschwindigkeit: 100 Mbps bis 1 Gbps