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Netzwerk-Architektur

 

ELKO: http://www.elektronik-kompendium.de/sites/net/0503271.htm


P2P-Architektur (Peer-to-Peer)

Im Privatbereich und kleineren Firmen spielen Server-Betriebssysteme lediglich eine, untergeordnete Rolle. Hier wird bevorzugt mit dem Peer-to-Peer-Netzwerk gearbeitet. Peer-to-Peer-Netzwerke lassen sich in der Regel problemlos in Netzwerken von bis zu 10 Rechnern einsetzen.

 

In einem Peer-to-Peer-Netzwerk ist jeder angeschlossene Computer zu den anderen gleichberechtigt und gleichzeitig ein Server und ein Client. Jeder Computer stellt den anderen Computern seine Ressourcen zur Verfügung.

Bei einem Peer-to-Peer-Netzwerk wie dem Windows-Netzwerk werden im Regelfall bis zu zehn Rechner, in Ausnahmefällen bis zu 25 Rechner untereinander verbunden. Ein gesonderter Rechner, der ausschließlich als Server dient und Ressourcen bereitstellt, ist nicht erforderlich.

Ressourcen beliebiger Rechner können freigegeben werden, so dass von allen anderen Netzwerkrechnern gleichberechtigt auf diese zugegriffen werden kann. Einzelne Ressourcen können dabei wahlweise mit Kennwortschutz belegt werden, um den Ressourcenzugriff lediglich einzelnen Netzwerkteilnehmern zu ermöglichen. Jeder Rechner innerhalb eines Peer-to-Peer-Netzwerkes ist demnach gleichberechtigt. Dies hat den Vorteil, dass keine komplexen Verwaltungsfunktionen durch Administratoren übernommen werden müssen.


Client-Server-Architektur

Müssen mehrere Rechner miteinander verbunden werden, greift man auf ein Client-/Server- oder Dornänennetzwerk zurück.

Hier gibt es eine Trennung der Ein-/Ausgabefunktion von der eigentlichen Verarbeitung. Auf der Workstation laufen Programme, die nur für die Ein- und Ausgabe zuständig sind (Frontend-Software), während - unbemerkt vom Anwender - das entsprechende Backend-Programm auf dem Server seine Aufgaben erfüllt (z.B. Speicherung, Suche von Daten). Das grundlegendste Backend-Programm ist das Netzwerk-Betriebssystem.

Diese Architektur unterscheidet zwischen der Anwender- bzw. Benutzerseite und der Anbieter- bzw. Dienstleisterseite. Der Anwender betreibt auf seinem Computer Anwendungsprogramme (Client), die die Ressourcen des Servers auf der Anbieterseite zugreifen. Hier werden die Ressourcen zentral verwaltet, aufgeteilt und zu Verfügung gestellt.


Mainframe-Architektur

An einen sehr leistungsfähigen Großrechner, den sogenannten Mainframe werden mehrere Terminals , bestehend aus Bildschirm und Tastatur angeschlossen. Mit diesen Terminals wurden die Mainframes bedient. Das Terminal dient als Eingabe-Ausgabe-Schnittstelle zwischen Benutzer und dem Mainframe.  Benutzereingaben werden vom Mainframe verarbeitet und amTerminal dargestellt.